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Andreea Octavia Stancu Mai 28, 2020 3 Minuten
Kategorien: Ecommerce | Ecommerce-Marketing
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Amazon Ads sind Werbeanzeigen-Lösungen für Produkte oder ganze Marken, die im organischen Amazon Suchergebnis ausgespielt werden. Bei Amazon Product Ads können Werbetreibende Produkte somit häufiger auf Suchergebnisseiten platzieren und potenziellen Käufern anzeigen lassen. Die Sichtbarkeit der Produkte wird stark erhöht. Neben der erhöhten Sichtbarkeit können Amazon Ads zudem auch nachhaltig das organische Ranking verbessern. Amazon Brand Ads hingegen bewerben ganze Amazon Brand Stores und können so die Aufmerksamkeit auf eine Marke richten, die ihre Produkte über den Amazon Marketplace verkauft. 

  1. Amazon Product Ads vs. Amazon Brand Ads

Wird auf der Amazon-Seite ein Suchbegriff eingegeben, werden auf der Ergebnisseite oberhalb, unterhalb oder zwischen den organischen Suchergebnissen zudem Ergebnisse angezeigt, die als “Gesponsert” gekennzeichnet sind. Diese können zudem auch direkt auf Produktdetailseiten erscheinen. Diese Suchergebnisse sind sogenannte Sponsored Products Ads. Seller können diese nutzen, um das eigene Produkt auf Produktdetailseiten der Konkurrenz zu bewerben oder die eigene Produktseite in den Suchergebnissen höher zu ranken. Außerdem lassen sich Amazon Product Ads auch auf eigenen Produktseiten platzieren, um so beispielsweise einen Up-/Cross-Sell zu generieren oder den Wettbewerb damit zu blockieren.

Mittlerweile ist es zudem möglich mittels Sponsored Product Ads potenzielle Kunden auf der Produktebene zu targeten. Dabei kann entweder auf eine Produktkategorie oder aber auf eine spezifische Amazon-Identifikationsnummer für Produkte (ASIN) abgezielt werden.  

Sponsored Brand Ads sind ebenso wie Product Ads keyword- sowie produkt-gesteuerte PPC-Anzeigen. Sie können in der Headline (ganz oben auf der Suchergebnisseite), seitlich unter der Filterleiste, am unteren Seitenrand oder auf Produktdetailseiten platziert werden. Diese sind als “Gesponsert von Marke xx” gekennzeichnet. Diese Anzeigen beinhalten neben dem Titelbild (Markenlogo) einen kurzen Titel sowie drei Produkte aus dem Sortiment der Marke. Klickt ein potenzieller Kunde auf die Anzeige, kann er beispielsweise zu einem Brand Store innerhalb von Amazon weitergeleitet werden. Nicht zuletzt wegen des vergleichsweise aufwendigen Designs innerhalb der Suchergebnisse erregen solche Ads viel Aufmerksamkeit innerhalb der Suchergebnisse. Grundsätzlich kann jeder Seller solche Sponsored Brand Ads schalten, sofern dieser sich innerhalb der Amazon-Markenregistrierung angemeldet hat. 

Auch wenn das Schalten von Sponsored Brand Ads ein effektiver Weg sein kann, um potenzielle Kunden zu targeten, stellen Sponsored Product Ads in der Praxis immer noch die am meisten verwendete Kampagnenoption dar. 

  1. Kosten für gesponserte Anzeigen 

Gesponsorte Anzeigen werden mittels Pay-per-Click (PPC)-Modell abgerechnet. Die Anzeigenplätze werden von Amazon im Rahmen einer Auktion bestimmt. Interessenten geben Gebote für ihre Anzeigen ab, der Höchstbietende bekommt den Zuschlag für die Anzeige. Der Cost-per-Click (CPC) richtet sich anschließend nach dem Höchstbietenden. Beim Schalten einer Kampagne hat der Werbetreibende anschließend die Möglichkeit ein maximales Tagesbudget zu setzen. Anhand des Budgets sowie dem CPC berechnet der Amazon Algorithmus anschließend die Ausspielungsrate. 

  1. Mittels gesponserten Ads das organische Ranking verbessern 

Da das Verkaufsvolumen einen der wirksamsten Faktoren beim Amazon Bestseller Ranking darstellt, kann mittels gesponserten Ads das organische Ranking für Produkte nachhaltig verbessert werden. Der Amazon-Algorithmus schließt alle Verkäufe, auch solche aus PPC-Kampagnen beim Ranking mit ein, weshalb gesponsorte Ads besonders bei der Einführung neuer Produkte das Ranking deutlich verbessern können.  

  1. Automatische vs. Manuelle Ausrichtung der Keywords  

Wer eine gesponserte Ads für seine Produkte schalten will, muss sich zwischen einer automatischen und einer manuellen Ausrichtung entscheiden. Bei der automatisierten Ausrichtung erstellt Amazon selbst eine Keyword-Recherche mittels der automatisierten Erstellung einer impliziten Keywords-Liste anhand der Produktbeschreibungen. Alle Produkte, die der Seller im nächsten Schritt für die Kampagne ausgewählt, werden dabei über dieselbe Keywordliste ausgespielt. Irrelevante Suchanfragen können über negative Keywords abgefangen werden. Insgesamt hat der Seller bei der automatischen Ausrichtung aber wenig Kontrolle über seine Anzeigen. 

Bei der manuellen Ausrichtung hingegen hat der Seller die Möglichkeit, die Kampagnen über positive sowie negative Keywords selbst zu steuern. Das bedeutet einen hohen Rechercheaufwand der Keywords, der sich allerdings häufig lohnt: Durch die gezielte Ausspielung ausschließlich bei passenden Keywords steigt die Conversion Rate meist deutlich gegenüber automatisch ausgerichteten Ads. 

  1. Amazon Ads optimieren 

Sind Amazon Ads geschalten, kann man mit einigen wenigen Schritten die Performance seiner Kampagnen stetig verbessern. Zum einen können die Produktdatn auf den Produktseiten stetig optimiert werden, da diese Grundlage für die Sponsored Products Kampagnen dienen. Eine optimierte Grundlage minimiert die Bounce-Rate und konvertiert Interessenten bei jeder Gelegenheit. Zum anderen können die Keywords der Kampagnen ständig optimiert oder ergänzt werden. Eine fortlaufende Optimierung dieser sollte ein zentraler Bestandteil der Werbestrategie jeder Kampagne darstellen. Sowohl bei automatischen als auch bei manuellen Kampagnen sollten positive und negative Keywords stets im Blick behalten werden und solche, die nicht konvertieren oder zu teuer sind, ausschließen.

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