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Ema Petrovic Mai 5, 2022 2 Minuten
Kategorien: Inside Fulfin

Sie sind heiß begehrt von Aggregatoren: erfolgreiche Brands im E-Commerce, ganz besonders FBA-Seller.  Bei dem Seller Barcamp sprach Nathan über dieses Thema und der erst 25-jährige Felix Mik (Schwarzwald Spirit & Listing-Guard) gibt dabei Einblicke und teilt Erfahrungen über seinen Weg von der Gründung bis zum Verkauf seines Unternehmens.  

Im Vorfeld investieren lohnt sich: Kapitalgesellschaft und Markenrecherche!

Nathan:  Um welche Dinge muss man sich vielleicht schon direkt in der Frühphase, bevor man überhaupt ein Unternehmen gründet, kümmern, damit ein Exit erfolgreich aber auch reibungslos über die Bühne gehen kann? 

Felix: Als klassischer FBA-Seller, so wie ich, verfügt man gerade zu Beginn nicht über hohe finanzielle Mittel und hat vielleicht nur ein paar Euro zur Seite gelegt. Man ist nicht mit VC-Kapital ausgestattet und man muss erstmal schauen, wo man bleibt. Aber im Endeffekt möchte man Produkte einkaufen, zum Beispiel in China, und dafür braucht man in erster Linie das ersparte Geld. Aber trotzdem gibt es Dinge, die im Vorfeld gemacht werden können und für die es sich lohnt, Geld zu investieren, damit in absehbarer Zeit ein Exit leichter von der Hand geht.

Ein wichtiger Punkt die Kapitalgesellschaft. Wer noch nicht über das nötige Stammkapital für eine GmbH verfügt, kann auch eine UG gründen. Wichtig ist, grundsätzlich eine Kapitalgesellschaft zu haben, in welcher Form auch immer, um vielleicht im Verlauf eine Holding-Struktur darüber zu setzen. Das heißt, wenn man sein Business irgendwann verkauft und zum Beispiel einen Share-Deal macht, ist die steuerliche Seite viel interessanter, denn man spart sich jede Menge Geld.

Ein weiteres großes Thema ist auch die Legal-Seite. Ich denke dabei explizit an eine Markenrecherche. Klar, man kann eine Recherche selbst machen. Allerdings kann eine ordentliche Markenrecherche von einem Anwalt einem Verkäufer bei einem Exit Kopfschmerzen nehmen, wenn man hier gut aufgestellt ist. Wer sich also von einem Juristen bestätigen lässt, dass die Marke, die man anmelden möchte, durchgeht und auch bei einem Rechtsstreit – sollte es einen geben – durchgehen wird, ist auf der sicheren Seite. Bei einem Exit geht es ja auch um sehr hohe Summen und die Käufer investieren viel Geld in die Brands. Von daher ist es nur logisch, dass die Gegenseite durch Anwälte Marken im Detail prüfen lässt. Klar, es fällt zwar schwer für eine Markenrecherche durch einen Juristen gerade am Anfang, wenn man noch nicht über viel Geld verfügt, um die 3.000 Euro auszugeben. Im Endeffekt wird es sich aber lohnen und ich kann nur jedem raten „Macht es!“. 

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