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Nino Tovarlaza März 23, 2021 3 Minuten
Kategorien: Ecommerce
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Du hast gemeinsam mit David Holding Trendle gegründet. Was hat Euch damals dazu bewegt dieses Unternehmen zu gründen? Erzähl uns etwas über Eure Vision.

Bewegt wurden wir von dem Gedanken unser eigenes Unternehmen gründen und führen zu wollen, um auf diese Weise erfolgreicher zu agieren, als es uns in einem Unternehmen möglich gewesen wäre. Zu der Zeit waren wir noch Studenten und fanden den Prozess der Herstellung, des Imports und des Online-Verkaufs von Waren außerdem sehr aufregend. Wir entdeckten 2010 die Möglichkeit dies ausnutzen zu können, als Amazon gerade das FBA-Programm startete Damals sahen wir die Chance, die es bot und haben sie ergriffen.

Von einigen Experten wird Amazon häufig als eine großartige Möglichkeit dargestellt, einfach und schnell reich zu werden. Wie bewertest Du diese Aussage?

Dazu kann ich nur sagen: Man sollte nicht auf Leute hören, die „passives Einkommen“ und großen Erfolg versprechen. Diese Leute lügen häufig oder erzählen zumindest nicht die ganze Wahrheit. Alles, was derartige Leute wollen, ist, Geld zu verdienen, indem sie Ahnungslosen Trainingskurse verkaufen. Deshalb geht es in solchen Verkaufsgesprächen meist auch darum, wie viele Verkäufe gemacht werden und nicht um die Höhe des Gewinns. Mein Tipp: Man sollte immer daran denken, dass man ein Unternehmen gründet und nicht eine Wohltätigkeitsorganisation; also muss man sich auf grundlegende Geschäftskonzepte konzentrieren. 

Ein Amazon-Geschäft zu führen ist im Prinzip wie jedes andere Geschäft auch. Es erfordert eine Menge harter Arbeit über einen sehr langen Zeitraum, wenn man wirklich etwas aufbauen möchte. Passives Einkommen ist meiner Meinung nach deshalb fast schon ein Hirngespinst. Meiner Meinung nach sollte man immer daran denken: „Wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich nicht“. Das bedeutet nicht, dass man die gesteckten Ziele nicht erreichen kann – aber man sollte sich gewiss sein, dass man dafür viel härter arbeiten muss, als Sie es derzeit in Ihrem Firmenjob tun und auch viel mehr Zeit im Büro verbringen, als Sie es sich bewusst sind. Bevor Sie ein Stadium erreichen, in dem Sie ein passives Einkommen überhaupt in Betracht ziehen können, müssen Sie also viel Zeit und Energie investieren.

Stehen die Produkte auf Amazon erst einmal zum Verkauf, können weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die Sales weiter zu steigern: Es können Listings erstellt werden, um die Conversionrate zu steigern oder auf gezieltes Marketing mittels positiver Bewertungen gesetzt werden. 

Was kann ein aber Verkäufer tun, sobald die Produkte auf Amazon sind, um den Umsatz zu steigern?

Der effektivste Weg, die Verkäufe zu steigern, besteht darin, Ihr Produktangebot stärker und vor allem so perfekt wie möglich auszugestalten, um den Mitbewerbern immer ein Stück Voraus zu sein und einen wahren Benefit, für den Kunden, zu leisten. Erst dann können mehrere Arten von Amazon-Marketing-Aktivitäten durchgeführt werden, wie zum Beispiel:

  • Das „Early Reviewer“-Programm und das „Vine“-Programm, welche dabei helfen werden, die ersten Verkäufe und vor allem die ersten Bewertungen zu erhalten.
  • Die Durchführung von Preisaktionen für einen kurzen Zeitraum, um neue Kunden zu gewinnen.
  • Amazon zeigen, dass Kunden das Produkt lieben, indem man PPC-Kampagnen durchführt. Im Gegenzug wird Amazon die Positionierung in den Suchergebnissen verbessern und einen höher ranken.

Das Ziel sollte es sein, Amazon zu stimulieren, indem man dem Onlineversandhändler zeigt, dass die Plattform Ihnen seine Kunden anvertrauen kann, da diese einfach ausgedrückt sehr glücklich gemacht werden. Auf diese Weise kriegt man, von Amazon, auch in Zukunft mehr Kunden anvertraut. Von diesem Punkt aus, können man dann jeden Prozess, der durchgeführt wird, weiter aufbauen und stetig verbessern.

Amazon bieten Sellern eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten, die helfen, Produkte möglichst weit vorne in den Suchergebnissen zu ranken. Welchen Prozess würdest Du Sellern bezüglich Amazon PPC Kampagnen empfehlen? 

Zunächst sollte man als Seller daran denken, dass Amazon viel Geld mit PPC verdient. Daher sollten Verkäufer vorsichtig sein, nicht die von Amazon empfohlenen Strategien anzuwenden, ohne zuerst alle Details der verfügbaren Werbung richtig verstanden zu haben. 

Hierfür würde ich empfehlen, zunächst eine Keyword-Recherche durchzuführen, indem man z.B. die Funktion „Reverse ASIN“ von Trendle nutzt, um dadurch Hunderte von Keywords herauszufiltern, die für die PPC-Kampagnen genutzt werden können.

Außerdem sollte sichergestellt werden, dass Sie Ihre Rentabilität kennen und legen eine Strategie für Ihre Kampagnen festgelegt wurde, die es ermöglicht, klare Ziele zu setzen und sich anschließend zu messen. 

Man sollte immer klein anfangen und sich dann langsam steigern, während man gleichzeitig Neues dazulernen. An dieser Stelle sollte auch daran gedacht werden, dass man bei einem plötzlichen Anstieg der Verkäufe – durch PPC – in der Lage sein muss, schnell wieder aufstocken zu können. Man sollte sich aus diesem Grund aber nicht scheuen, verschiedene Dinge und Strategien auszuprobieren. Bei Amazon geht es meist um kleine, aber stetige Veränderungen. Hier gilt es herauszufinden, was am Besten funktioniert und seltener um wirklich große Änderungen oder Strategiewechsel. 

Keywordrecherche, Geo-Targeting sowie weitere Faktoren die es im Rahmen von PPC-Kampagnen zu berücksichtigen gibt  – diese und weitere Prozesse können automatisiert werden. Wie kann Trendle Seller bei der Umsatzsteigerung unterstützen?

Die PPC-Automatisierungslösung von Trendle hilft Verkäufern, ihre Kampagnen sehr effizient zu verwalten: Neue Keywords werden entdeckt und automatisch in manuelle Kampagnen integriert. Zudem können mit Trendle Gebote verwaltet werden, um sicherzustellen, dass die Rentabilitätsziele erreicht werden, während für Keywords mit schlechter Performance die Gebote gesenkt werden oder diese sogar als negative Keywords eingestuft werden. All dies wird automatisch und rund um die Uhr durchgeführt. Als Verkäufer kann man sich dadurch auf andere Aspekte des täglichen Geschäfts konzentrieren.

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