fulfin - financing ecommerce Januar 17, 2020 2 Minuten
Kategorien: Ecommerce | Soforthilfe für Händler
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Die Liquidität fehlt, die Produktion dauert länger oder die Ware hängt im Zoll hält fest – es gibt unzählige Gründe, wie es zu einem „Out-of-Stock-Event“ kommen kann. Da Amazon fehlenden Lagerbestand mit einem schweren Verlust im Ranking abstraft und die ganze Rankingarbeit dann umsonst gewesen wäre, gilt es das Eintreten des out-of-stock-Events unbedingt zu verhindern.

  • Richtiger Zeitpunkt der Maßnahme

Wie die Überschrift schon unmissverständlich beschreibt, gilt es Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich ein „out-of-stock-event“ anbahnt und nicht wenn dieses bereits eingetreten ist. Dies bedarf gerade bei Produkten, die oftmals bis zu 3 Monaten Lieferzeit haben einer gewissen Planung. Eine genaue Überwachung der Verkäufe sowie des Lagerbestandes ist daher notwendig – stets die verkaufsfördernden Maßnahmen (da hierdurch auch die Verkäufe steigern) im Blick. Bei saisonalen Produkten sollte zusätzlich bedacht werden, dass sich die Produkte zu Saisonbeginn verstärkt verkaufen werden. Für konsumstarke Zeiten (vor Weihnachten, Muttertag/Vatertag etc.) sollten bereits weit im Voraus Waren bestellt werden.

  • Höherer Preis

Sollte sich trotz ergriffener Maßnahmen ein out-of-stock-event anbahnen sollte der erste Schritt eine Preiserhöhung sein. Diese Maßnahme drosselt erfahrungsgemäß zuverlässige den Verkauf.

Als Nebeneffekt lässt sich mit dieser Maßnahmen gleich noch feststellen, ob Kunden grundsätzlich gewillt wären das Produkt auch für einen höheren Preis zu kaufen.

Bei der Frage nach der Höhe des Preises sollte jedoch bedacht werden, dass sich hierdurch auch die Konversionsrate und Click-Rate verschlechtert. Ein kleiner Rankingverlust ist bei dieser Methode also einzukalkulieren.

  • Deaktivieren von Pay-Per-Click

Über das Schalten von Amazon Pay-Per-Click-Kampagnen erhält man mehr Sichtbarkeit für das jeweilige Produkt, was im Folgenden zu steigenden Verkaufszahlen.

Im Falle eines sich anbahnenden fehlenden Lagerbestandes, sollten jedoch keine zusätzlichen Verkäufe durch Amazon PPC generiert werden. Es empfiehlt sich daher umgehend Amazon PPC zu deaktivieren.

  • Wechsel von FBA auf FBM

Grundsätzlich ist der FBA-Status (Fulfillment by Amazon) als Versandstatus von Vorteil, da die nur bei dieser Versandart mögliche Prime-Option die Verkaufszahlen nach oben steigen lässt. Im Falle eines niedrigen Lagerbestandes mit sich anbahnendem out-of-stock-event ist dies aus zweierlei Hinsicht jedoch nachteilig:

1) Die Prime-Funktion pushed die Verkäufe weiter nach oben und 2) im FBA-Status ist Amazon stets über die genaue noch vorhandene Stückzahl informiert. Wechselt man jedoch kurzfristig zum FBM-Status (Fulfillment bei Merchant) nimmt man Amazon das Wissen um den genauen Lagerbestand. Zu beachten ist jedoch, dass der dann einmalig festgelegte Versendungszeit eingehalten werden muss, um keine weiteren Rankingverluste zu riskieren.

Ohne die Prime-Funktion wird man weniger Produkte verkaufen (Slow Down) gleichzeitig aber nicht ganz auf 0 fahren, wodurch das Ranking nicht allzu sehr absinken sollte.

Sobald man wieder lieferbereit ist, kann im Dashboard ein Flat Sheet mit den während des FBM-Status eingegangen Bestellungen hochgeladen werden.

Zusammengefasst:

Ein Out-of-Stock-Event kann schwere Folgen für das Amazon Ranking mit sich bringen. Doch mit den richtigen Maßnahmen kann hier entgegengesteuert werden und eine solche Situation umgehen.

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